Schulkonzept
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(Stand: 07.05.2002)
1. Die Kranichdammschule, Grundschule und Förderschule Schwerpunkt Sprache
1.1 Allgemeine Angaben zur Schule
1.2 Räumliches und soziales Umfeld der Schule
2. Volle Halbtagsschule an der Kranichdammschule
2.1. Bausteine unserer pädagogischen Arbeit
2.1.1. Zusammenarbeit zwischen der Grundschule und der Förderschule Schwerpunkt Sprache
2.1.3. Pausenorganisation
2.1.4. Strukturierung des Tagesablaufs
2.1.5. Weitere Bausteine
2.2. Zukünftige Bausteine
1. Die Kranichdammschule, Grundschule und Förderschule Schwerpunkt Sprache
1.1 Allgemeine Angaben zur Schule
Die Kranichdammschule ist 1965 gebaut worden. Von einem überdachten Gang gehen zu beiden Seiten Trakte mit einzelnen Eingängen ab, die auf der rechten Seite zweistockig sind.
Auf einem weitläufigem Außengelände befinden sich: Spielplatze mit Klettergeraten und Spielhäusern, ein Rasenplatz mit vier Toren, ein asphaltierter Schulhof mit zwei Basketballstandern, drei kleine Innenschulhofe mit Sitzmöglichkeiten, Tischtennisplatten und Huckekastchen, einer Laufbahn und einer Sprunggrube, einem aufgemalten Verkehrsübungsplatz, Malwände, ein Feuchtbiotop und ein „Tobeberg".
Die Klassenzimmer sind ca. 75 qm groß und haben jeweils einen kleinen Vorraum für die Garderobe, von dem zwei Toiletten abgehen.
In dem Gebäudetrakt auf der rechten Seite des Eingangs befinden sich die Aula, der Raum für den Hausmeister, das Lehrerzimmer, das Rektorzimmer mit dem Sekretariat, die Lehrerbibliothek, der Medienraum, der Psychomotorikraum, das Elternsprechzimmer und verschiedene Fachraume (Küche, Werkraum, Filmraum, Musikraum). Links vom Eingang ist die Sporthalle. Zum Schwimmunterricht fahren die 3. Klassen mit einem Bus in das städtische Schwimmbad.
Die sächliche Ausstattung der Schule wurde in den letzten Jahren mit Hilfe der Stadt Salzgitter und verschiedener Sponsoren im Hinblick auf erweiterte pädagogische Angebote ausgebaut.
Das betrifft vor allem die Aula, in der ein vielfältiges Lese-, Spiel- und Malangebot zur Verfugung steht, den Werkraum, der für klassische Werktechniken und einen kreativen Umgang mit Ton ausgestattet ist (u.a. mit einem Topferbrennofen), sowie einen Psychomotorikraum, der zusätzlich zum Angebot in der Sporthalle Möglichkeiten zur Schulung der Grobmotorik, hier besonders der Koordination und des Gleichgewichtes, zur Schulung der Wahrnehmung und zur Entspannung bietet.
Im Jahr 1991 sind der Kranichdammschule Sprachheilklassen räumlich angegliedert worden. 1994 wurden die Grundschule und die Forderschule Schwerpunkt Sprache zu einer organisatorischen Einheit zusammengefasst. Die Grundschule (inklusive Vorschule) wird zurzeit von 406 Kindern besucht, die Sprachheilschule von 36 Kindern. Der Anteil ausländischer Kinder liegt z. Z. bei ca. 25 % und ist momentan steigend.
Der Weg zur Schule wird von den meisten Schülern zu Fuß zurückgelegt. Die Schüler aus Engelnstedt und Bleckenstedt fahren mit dem Schulbus. Die Schüler der Sprachheilklassen kommen aus dem gesamten Stadtgebiet Salzgitter und Teilen des Landkreises Wolfenbüttel, so dass diese Kinder mit unterschiedlichen Linienbussen und Taxen zur Schule befordert werden.
Das Kollegium dieser Schule besteht aus 29 hauptamtlichen Lehrkräften und zwei Lehramtsanwärterinnen. Von den hauptamtlichen Lehrkräften sind 22 Kollegen Grund- und Hauptschullehrer, fünf Sonderschullehrer und zwei Sozialpädagogen.
1.2 Räumliches und soziales Umfeld der Schule
Die Kranichdammschule hat das größte Einzugsgebiet der Schulen in Salzgitter. Daher ist ein vielschichtiges Lebensumfeld gegeben, das durch stark differierende Wohnverhältnisse charakterisiert wird. So setzt sich das Kerngebiet aus einem Stadtrandgebiet und Stadtteilen mit dörflichem Charakter zusammen.
Der relativ hohe Anteil an ausländischen Familien im Einzugsgebiet ist aufgrund des unterschiedlichen Grades der kulturellen und sozialen Integration stark heterogen ausgeprägt.
Im Umfeld der Kranichdammschule gibt es verschiedene Spielplatze. Plätze in der Natur, die zum Spielen anregen, sind jedoch in unterdurchschnittlicher Anzahl vorhanden. Es besteht die Möglichkeit, sich einem Sportverein anzuschließen.
Ein organisiertes kirchliches und städtisches Freizeitangebot fehlt in diesem Stadtgebiet fast vollständig.
Im Schulbezirk befindet sich ein Hort, der von einigen Schülern im Anschluss an die Schule besucht wird.
2. Volle Halbtagsschule an der Kranichdammschule
Die oben beschriebenen Voraussetzungen sowie die Erfahrungen und Ergebnisse unserer bisherigen schulischen Arbeit führten 1997 zur Antragstellung auf Einführung der Vollen Halbtagsschule. 1998 erfolgte die Genehmigung zum 01. August:
- für den Grundschulzweig zunächst für das 1. Schuljahr (aufsteigend)
- für den Sonderschulzweig für alle vier Schuljahrgange.
2.1 Bausteine unserer pädagogischen Arbeit
Basis unseres pädagogischen Handelns sind die KMK-Empfehlungen, Organisationserlasse und die Rahmenrichtlinien.
Grundsätzlich sieht das Kollegium die Rahmenbedingungen der Vollen Halbtagsschule im Zusammenhang mit dem Wunsch zur Weiterentwicklung der bisher erfolgreichen Kooperation der Grundschule und der Forderschule Schwerpunkt Sprache.
Diese Kooperation profitiert maßgeblich von einem Kollegium, dass sich aus Grund- und Sonderschullehrern sowie Sozialpädagogen zusammensetzt.
Die Teilnahme der Kollegen an vielfältigen Fortbildungsveranstaltungen insbesondere zu den Themenbereichen „Offener Unterricht", „Unterricht in einer Lernwerkstatt", „Montessoripädagogik", „Forderdiagnostik" etc. zeigt das Interesse und Engagement an einer Arbeit und einer Gestaltung des Unterrichts, der von kooperativen und integrativen Aspekten geprägt wird. Ein intensiver Austausch mit dem Hort, dem Jugend- und dem Gesundheitsamt sind weitere günstige Rahmenbedingungen für unsere Arbeit.
Im Rahmen der Zusammenarbeit wurde uns deutlich, dass entscheidende Bestandteile der Unterrichtsplanung und -organisation weiter intensiviert werden müssen. Es sind u.a. die gemeinsame Planung von Unterrichtseinheiten, das Erstellen von Forderplanen sowie das Unterrichten im Team.
Im Folgenden werden die bisher angebahnten Bausteine und ihre notwendige Weiterentwicklung aufgeführt.
2.1.1 Zusammenarbeit zwischen der Grundschule und der Forderschule Schwerpunkt Sprache
Seit 1991 sind die Sprachheilklassen mit der Zustimmung des Kollegiums in den Räumen der Kranichdammschule untergebracht. Durch eine Initiative des Kollegiums wurde ein organisatorischer Zusammenschluss der Grundschule und der Forderschule Schwerpunkt Sprache erreicht.
2.1.1.1 Bisherige Zusammenarbeit
Eine enge Zusammenarbeit zwischen der Forderschule Schwerpunkt Sprache und der Grundschule wird vom Kollegium gewünscht.
Als organisatorische Voraussetzung sind Partnerklassen entstanden, die in gegenüberliegenden Klassenräumen untergebracht sind. So steht aus räumlicher Sicht einem gemeinsamen Unterricht nichts mehr im Wege. Turen werden geöffnet und gemeinsame Unterrichtsstunden geplant und durchgeführt.
Diesen positiven Ansätzen steht oft Organisatorisches entgegen: unterschiedliche Stundenplane, Einbindung in unterschiedliche Fordersysteme, tageweise Abordnung der Sonderschullehrer.
Das Zusammenleben von Grund- und Sonderschule birgt ein erhöhtes Konfliktpotential.
Deutlich wird das z. B. in gemeinsamen Unterrichtsstunden sowie beim Spiel in der Pause. Die Kinder aus der Grundschule müssen lernen, Kinder mit einer Behinderung zu tolerieren und anzunehmen. Andererseits muss bei Kindern mit einem sonderpädagogischen Forderbedarf im sprachlichen Bereich die soziale Kompetenz häufig noch erweitert werden.
Auch die organisatorische Zusammenlegung der Grundschule und der Sonderschule stellt weitergehende Herausforderungen an uns.
2.1.1.2 Angestrebte Erweiterungen in der Zusammenarbeit der Grundschule und der Forderschule Schwerpunkt Sprache
- Das Miteinander kann effektiver gefordert werden, wenn alle Schuler auch gemeinsame Freizeitaktivitäten erleben. Da die Schuler der Forderschule Schwerpunkt Sprache aus dem ganzen Salzgittergebiet kommen, sollen diese Aktivitäten möglichst mit in den Schulvormittag integriert bzw. dort initiiert werden.
- Auch Eltern sollen in dieses System eingebunden werden. Sie können bei der Gestaltung des gemeinsamen Schulvormittages mitwirken, indem z. B. die unterschiedlichen beruflichen Qualifikationen in den Klassenunterricht oder in Arbeitsgemeinschaften eingebunden werden. Um diese Aktivitäten zu fordern und zu starken, ist eine intensive Elternarbeit notwendig.
- Mehr Zeit für eine Schulsozialarbeit kann eine vertrauensvolle Atmosphäre in der Schule fordern. Das Miteinander von Kindern, Eltern und Lehrern, von Behinderten und Nichtbehinderten kann durch eine Stärkung der Toleranz und durch Forderung gegenseitiger Akzeptanz erweitert werden, so dass die Kooperation aller Gruppen im Schulleben qualitativ erweitert wird.
Als Möglichkeiten können psychomotorische und musische Aktionen, gemeinsame Spiel- und Bastelaktivitäten sowie Arbeitsgemeinschaften für Grundschüler und Sonderschüler angeführt werden.
- Neue Möglichkeiten der Arbeit im Lehrerteam fuhren zu einem Abbau eines denkbaren Konfliktpotentials, welches aufgrund von eher noch nicht vertrauten Arbeitsbedingungen entstehen kann, da Kollegen die Arbeit in dem jeweils anderen Bereich dann vertrauter erleben. Zudem wird durch die Zusammenarbeit von Lehrkräften mit verschiedenen Qualifikationen einerseits die positive Weiterentwicklung des einzelnen Lehrers gefordert, andererseits wird dem einzelnen Schuler im Rahmen der Kooperation von Kollegen eine weiter qualitativ gesteigerte individuelle Forderung im Rahmen des Unterrichts ermöglicht.
2.1.2 Zusammenarbeit zwischen den Sozialpädagogen und den Lehrern der Grundschule und der Forderschule Schwerpunkt Sprache
Die Handlungskompetenz und die soziale Kompetenz der Lehrer und Sozialpädagogen werden durch eine intensive Zusammenarbeit zwischen den Lehrkräften unterschiedlicher Ausbildung erweitert.
2.1.2.1 Bisherige Zusammenarbeit
An unserer Schule ist eine enge Zusammenarbeit dieser Personengruppen selbstverständlich.
Hierbei ergänzen sich sinnvoll die unterschiedlichen Qualifikationen und Intentionen in der konzeptionellen Arbeit zur Forderung aller Kinder. Die daraus entstehenden Synergieeffekte sind für folgende Bereiche der Unterrichtsdidaktik und -methodik sowie der Forderdiagnostik eine wertvolle Basis:
- Gemeinsame Bestimmung der Lernvoraussetzungen und der Lernausgangslage
- Gemeinsame Planung und Durchführung von Unterricht
- Gemeinsame Planung klassenübergreifender Projekte
- Evaluation von Unterricht
- Gemeinsame Erstellung individueller Forderplane von Sozialpädagogen, Klassen- und Fachlehrern
- Integrative Forderung in der Grundschule
- Zurückstellung und Forderung im Schulkindergarten
2.1.2.2 Erweiterung der Zusammenarbeit zwischen der Grundschule und der Forderschule Schwerpunkt Sprache
Aufbauend auf unserer bisherigen Arbeit wird durch die Volle Halbtagsschule eine intensivere Zusammenarbeit zwischen den Sozialpädagogen, den Lehrern der ersten Klassen der Grundschule und der Forderschule Schwerpunkt Sprache gewährleistet.
Optimal wäre eine intensive Einbindung der Sozialpädagogen - neben der Arbeit in den Vorklassen und im Schulkindergarten - in den ersten Grund- und Sonderschulklassen zur psychomotorischen und musischen Forderung, zur Wahrnehmungsforderung im auditiven und visuellen Bereich, zur Forderung der Spielfähigkeit und der sozialen Verhaltensweisen.
2.1.3 Pausenorganisation
Im Rahmen unserer konzeptionellen Arbeit, die sich auch mit dem Problemfeld „Gewalt in der Schule" auseinandersetzt, haben wir diverse Angebote zur Pausengestaltung für alle Schuler entwickelt. Bereits durch das Außengelande wird den Kindern im begrenzten Maße ein Erlebnisraum für phantasievolle Spiele in der Natur gegeben (vgl. 1.1). Während das Außengelände der Bewegung dient, bietet die Aula mit der „Stillen Pause" folgende Möglichkeiten: Gemeinschaftsspiele, das Lesen auf der Lesewiese, freies Malen und das Ausmalen von Mandalas, Gespräche mit den Mitschülern in der Klonecke und Angebote zur Forderung der taktilen Wahrnehmung.
In der Pause ist zu beobachten, dass die Lesewiese zum Schmökern und Lesen in den verschiedenen Bilder-, Kinder- und Sachbuchern besonders frequentiert wird.
2.1.3.1 Erweiterung der Pausenangebote
Die Angebote in der Aula können auch für offene Unterrichtssequenzen und eine mögliche Frühbetreuung genutzt werden.
Um die Leseaktivitäten weiter zu verstärken, wird eine Bibliothek eingerichtet. Bucher, die dort ausgeliehen werden, könnten auch mit nach Hause genommen werden und die Freizeit bereichern, zumal es keine Stadtteilbibliothek gibt.
2.1.4 Strukturierung des Tagesablaufs
Der Rahmen einer Vollen Halbtagsschule mit fünf Zeitstunden gibt uns einen Schulvormittag mit gleichen Zeiten für alle Klassen und einer stärkeren Rhythmisierung, die einen Wechsel zwischen Spannung und Entspannung ermöglicht. In diesem Schulvormittag ist Zeit für einen offenen Anfang, in dem Schuler ankommen und ihren Schultag nach eigenen Vorstellungen eröffnen.
D. h., sie können mögliche Angebote zur Freien Arbeit oder Spiele, die im Klassenraum zur Verfugung stehen, nutzen. Auch ist Zeit für Gespräche mit dem Lehrer. Die Lehrkraft kann in diesem Zeitraum mit einzelnen Schülern oder kleinen Gruppen Inhalte erarbeiten und üben, so dass eine erweiterte differenzierte Forderung stattfindet.
Dem individuellen Beginn kann sich dann der Morgenkreis als ritualisiertes Element und wichtiges soziales Moment anschließen.
2.1.5 Weitere Bausteine
Auch die anderen Bausteine unserer schulischen Arbeit sollen in dieses Konzept eingebunden und erweitert werden:
- Kooperation zwischen Grundschule und Sonderschule:
Schuler der Grundschule mit einem erhöhten Forderbedarf werden bisher in Kleingruppen gefordert, um ein zielgleiches Arbeiten in der Grundschule zu gewährleisten. Eine Erweiterung im Hinblick auf eine integrative Forderung im Klassenverband führt zu einer Optimierung unseres bisherigen Ansatzes.
- Sprachsonderunterricht:
Der Sprachsonderunterricht wird bislang überwiegend in additiver Form (Unterricht in Kleingruppen außerhalb der Klassen) durchgeführt. Auch hier sind integrative Formen des Unterrichts verstärkt einzusetzen. Denkbar sind hier der Unterricht im Teamteaching oder die Forderung von Kindern mit Sprachauffälligkeiten in einer Kleingruppe wahrend des Klassenunterrichts im Klassenraum. Hier soll in der Sprachforderung ein thematischer Bezug zum Klassenunterricht hergestellt werden. Auf die integrative Forderung bereiten sich die Lehrkräfte bereits vor und entwickeln Konzepte zur Unterrichtsdidaktik und -methodik.
- Beratungsstunden des Beratungslehrers:
Eine Erweiterung der Teamarbeit in der Vollen Halbtagsschule unterstutzt den Beratungslehrer in seinem Aufgabenbereich. Das differenzierte schulische Angebot führt zu einer Delegation von Aufgaben an andere Lehrkräfte und ermöglicht dadurch eine noch gezieltere Schwerpunktsetzung in der Arbeit des Beratungslehrers.
- Genehmigtes Forderkonzept:
Nach unserem genehmigten Forderkonzept werden auch bisher Schulerinnen und Schuler in den Bereichen der Wahrnehmung und der Motorik zusätzlich gefordert. Eine Vernetzung mit den Teamteaching Stunden führt zu einer Optimierung der Lernprozesse in diesen Fordersequenzen.
- Projekt- und Werkstattarbeit:
Schon seit vielen Jahren finden in unserer Schule Projektwochen zu verschiedenen Themen statt (z. B. Papier schöpfen, Verkehrserziehung, Kinder in aller Welt, Alte Spiele - Neue Spiele).
Projektorientiertes Arbeiten im Klassenverband erfolgt in allen Klassenstufen. Auch in der Zusammenarbeit von Grundschul- und Sonderschulklassen. So gab es z. B. eine Märchen- und Luftwerkstatt sowie die Projekte „Den Wald erleben", „Tiere im Zoo".
Die gemeinsame Planung und Durchführung von Projekten vermeidet das Entstehen von Konflikten und hilft Ängste und Vorurteile abzubauen. Die Projektarbeit spricht die Kinder auf verschiedenen Sinnesebenen an und motiviert die Schuler zu einer intensiven, kreativen und nachhaltigen Auseinandersetzung mit dem Thema.
- Schulleben:
In unserer Schule finden vielfältige Veranstaltungen sowohl klassenübergreifend als auch klassenintern statt, z. B. Theaterbesuche, Schulfeste, Ausfluge, Landheimaufenthalte.
- Frühes Fremdsprachenlernen:
Frühes Fremdsprachenlernen ist schon seit Jahren fester Bestandteil des Unterrichts in den dritten und vierten Klassen und kann in der Vollen Halbtagsschule durch Arbeitsgemeinschaften im musischen Bereich vertieft und erweitert werden.
- Zusammenarbeit mit den Sportvereinen:
Eine Kooperation findet bisher mit dem ortsansässigen Tennisverein statt. Erweiterungsmöglichkeiten im Hinblick auf den Fußballbereich wurden mit den zuständigen Trainern erörtert und abgesprochen.
2.2 Zukünftige Bausteine
Diese Bausteine können mögliche Punkte in einer Erweiterung unseres Konzeptes sein. Die Einrichtung einer Frühbetreuung für die Fahrschüler in der Aula wird von uns als notwendig angesehen, um die Kinder wahrend der Wartezeit sinnvoll beschäftigen und Konflikten vor Schulbeginn präventiv entgegenwirken zu können.
Um allen Kindern die Möglichkeit zu geben, durch ein psychomotorisches Übungsprogramm entspannter lernen zu können, ist eine Erweiterung der Unterrichtsstunden für den Psychomotorikunterricht erforderlich.
Zudem sollen die Sozialpädagogen mit ihrer spezifischen Qualifikation zur Forderung von Kindern mit auditiven und visuellen Wahrnehmungsstörungen sowie Auffälligkeiten im grob- und feinmotorischen Bereich verstärkt auch ab der zweiten Klassen eingesetzt werden.
Betreuungsstunden für gruppendynamische Projekte zur Erweiterung der sozialen Kompetenz besonders belasteter Schuler sollen konzipiert und bereitgestellt werden.
Eine sinnvolle Ergänzung unserer pädagogischen Arbeit ist mindestens eine tägliche Teamteachingstunde in jeder Klasse. Hierdurch wird ein individualisierter und kooperativer Unterricht gefordert.
In Zusammenarbeit mit anderen Trägern lasst sich eine Erweiterung in der schulischen Betreuung denken. Mit dem benachbarten Kindergarten, der sich in kirchlicher Trägerschaft befindet, haben bereits Vorgespräche über eine Betreuung nach Schulschluss stattgefunden.